Gartenarbeiten im Januar

 

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Falls im Frühling neue Pflanzen anstehen, langsam mit der Planung bzw. Pflanzenauswahl beginnen. Immer hilfreich: Skizzen der Fläche anlegen, auch wenn sie nur grob sind
  • Wenn Sommerblumen oder Stauden  im Frühling selbst ausgesät werden sollen, ab Mitte/ Ende des Monats an die Saatgutbestellung denken.
  • Winterschutzmaßnahmen im Garten und bei im Freien überwinterten Kübeln regelmäßig kontrollieren; bei schneereicher Witterung Kübelpflanzen evtl. mit etwas Schnee bedecken.
  • Achtung Bruchgefahr: Nach starken (Nass) Schneefällen Gehölze vorsichtig von der Schneelast befreien.

 

        Gemüsegarten

 

  • Gemüsevorräte im Keller oder in der Erdmiete öfters kontrollieren, Beschädigtes aussortieren und gesundes Gemüse aufbrauchen.
  • Wöchentlich Kresse am Fenster anbauen.
  • Mungobohnen als Keimsprossen anziehen.
  • Antreiben von Cicorèe-Wurzeln für frischen eigenen Salat.
  • Überwintern, nicht frostharte Würzkräuter wie Rosmarin oder Zitronenverbene ab und zu kontollieren, welke Blätter entfernen, mäßig feucht bis eher trocken halten - aber nicht austrocknen lassen
  • Wenn Barfröste drohen, überwinternde Feldsalat- und Spinatbeete mit Vlies bedecken.
  • Aussat von Artischocken.
  • Wann immer der Boden offen ist, können Topinambur und Pastinaken im Garten frisch geerntet werden.
  • Aufblühende Samenunrkräuter in milden Winterwochen jäten.
  • Planen Sie Salate, Rettich, Kohlrabi und frühe Gelbe Rüben großzügig für die Ernte im Mai und Juni. Für den Anbau von Zuckermais, Zucchini und Chinakohl oder Endivien bleibt immer noch genug Zeit. Bei den Fruchtgemüsen setzt der Haupertrag dann nach dem Urlaub ein.

 

 

          Obstgarten

 

  • Beim Winterschnitt Rundknospen (Gallmilben) an Schwarzen Johannesbeeren entfernen.
  • Insbesondere bei Jungbäume auf Befall durch Feld- und Wühlmäuse  achten.
  • Neupflanzungen auf Sreuobstwiesen mit Drahthosen und Wühlmauskörben schützen.
  • Bei Obsgehölz im Container darauf achten, dass diese auch im Winter niemals austrocknen.
  • Stämme zum Frostschutz kalken.
  • Beim Pflegeschnitt an Steuobswiesen auch Mistelbüsche entfernen.
  • Obstlager kontrollieren und faulige Früchte regelmäig entfernen.
  • Bei kurzen Wärmeperioden (mind. 3 Tage über 12°C) Bekämpfungsmanahmen gegen Kräuselkrankheit Pfirsichen durchführen.

 

Gartenarbeiten im Februar

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Winterschutz an Garten- und Kübelpflanzen nicht zu früh entfernen - auch wenn die Versuchung bei warmer Witterung groß ist. Bei plötzlichen Temperatureinbrüchen können Pflanzen, die den ganzen Winter hindurch gut geschützt waren, auch und gerade zum Winterende noch Schaden nehmen.
  • Ende des Monats können in milden Regionen Beet- und Edelrosen auf zwei bis drei Augen zurückgeschnitten werden. In rauen Lagen lieber bis März warten !
  • Abhäufeln von Rosen ist überflüssig.
  • Bei warmer und sonniger Witterung können zur Pflanzung vorhergesehene Flächen, sofern sie einigermaßen abgetrocknet sind, schon vorbereitet und z. B. durchgekrallt und/oder abgerecht werden. Dabei über Winter aufgegangenes Unkraut entfernen.
  • Sobald der Bodern komplett frostfrei ist, können Gehölze und Stauden gepflanzt werden.
  • Altes Saatgut von Stauden oder Sommerblumen, das noch verwendet werden soll, durch Probesaaten auf Keimfähigkeit prüfen.

 

        Gemüsegarten

  • Bei sonnigem Wetter kann man vielleicht schon die Freilandbeete herrichten.
  • 2 bis 4 Wochen früher kann loslegen, wer ein Kleingewächshaus oder wenigstens ein Frühbeet hat.
  • Am Fensterbrett sät man erste Salate, Paprika und Artischocken in Saatschalen.
  • Für Artischocken besser sind Multitopfschalen, weil es bei den brüchigen Keimlingswurzeln später beim Umpflanzen in größeren Töpfchen zu weniger Verletzungen kommt.
  • Auf Rhabarber, Ampfer und Schnittlauch jeweils ein Fleckchen Vlies auflegen, dann beginnt die Ernte früher als sonst.
  • Höchste Zeit zum Antreiben von Chicorée-Wurzeln: Sie treiben im Hauskeller ab März >>von alleine<< aus.
  • Letze Lagergemüse aufbrauchen, solange sie noch safig sind.
  • Sobald der Boden auftaut, sollte man Topinambur und Pastinaken ernten, bevor sie austreiben und sofort an Aroma verlieren.
  • Rosen- und Grünkohl ernten, bevor neue Kreuzbütler (Kohlrabi, Kresse, Radies) in den Garten kommen.

 

 

         Obstgarten

  • Baumscheiben von Unkraut entfernen.
  • Beim Winterschnitt auch Fruchtmumien entfernen, um das Infektionspotenzial für die Monilia-Krankheit zu verringern.
  • Bei kurzen Wärmenperioden (mind. 3 Tage über 12°C) Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsichen durchführen.
  • Kompost unter Obstgehölzen ausbringen und oberflächlich einarbeiten.
  • Wurzlausläufer entfernen
  • Beim Pflegeschnitt an Sträuobstäumen auch auf das Entfernen von Mistelbüschen achten.
  • Apfelsorten, bei denen man sich über die Stärke des Blütenatzes unsicher ist, sollten erst nach dem Austrieb geschnitten werrden.

 

Gartenarbeiten im März

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • im beheizten Gewächshaus können schon erste Aussaaten von robusten Sommerblumen wie Ringelblume, Zinnien, Lobellien oder Steinkraut erfolgen.
  • Jetzt ist die beste Zeit, um z.B. bie Rosen und Stauden eine Düngung mit eigenem Kompost durchzuführen.
  • Für mache Stauden ist die Frühjahrspflanzung vorteilhaft. Das trifft z.B. auf alle wärmebedürftingen Pflanzen, Herbstblüher und Gräser zu.
  • (Frostempfindliche) Halbsräucher und Sträucher, die am diesjährigen Trieb blühen, werden jetzt kräftig zurückgeschnitten. Das fördert einen kompakten Wuchs sowie die Ausbildung zahleicher großer Blüten. Darunter fallen z.B. Heiligenkraut (Santolina) Blauraute (Perovskia) Bartblume (Cayopteris), Sommerflieder (Buddleia) oder Hortensien.

 

        Gemüsegarten

  • Restliches Lagergemüse aufbrauchen (vgl. Februar).
  • Grün- und Rosenkohl abräumen, bevor mit Kohlrabi wieder neue Kreuzblütler in den Garten kommen. So verhindert man das mühelose Umsteigen der Kohlmottenschildlaus (>>Weiße Fliege<<) vom alten auf das junge Gemüse (vgl. Februar)
  • Beete im Garten herrichten.
  • Gerade heuer lohnt es sich, immer wieder auf Schneckenbefall zu prüfen. Schon im Herbst gab es nämlich überall in Bayern zahlreiche Jungtiere! Daher zeitig absammeln oder - sofern viele kleine Exemplare vorkommen - auch Schneckenkorn ausbringen: Mittel auf Metaldehyd-Basis (sehr sparsam ausbringen!) oder biologisch zugelassene Eisen-Phosphat-Mittel.
  • Salat auspflanzen, ab besten auf die sonnigsten Beete, und mit einem Vlies abdecken.
  • Freilandaussaat: Gelbe Rüben, Zwiebeln, Palerbsen, Schnittlauch, Petersilie.
  • Aussat von Gartenkresse, Spinat,Radieschen, Rettich, Mairüben (im Lebensmitteleinzelhandel oft >>Kugeltettich<< genannt), Winterportulak, Schnittsalaten, Asia-Salaten gelingen auch gut im Kleingewächshaus, wo man schon zu Monatsbeginn aussäen und bei Kälte ebenfalls mit Vlies abdecken kann.
  • Weitere Salatsätze, Kohlrabi, Frühkohlarten, Tomaten in Aussatkisten säen.
  • Wer selbst Tomaten veredeln will, sät auch eine Unterlagssorte aus.
  • Paprika-Anzuchten pikieren.
  • Sobald Gartenampfer und Winterheckzwiebel austreiben, gibt es  die erste Frühlingskräutercreme 1/2 Becher Schmand, 1Handvoll Kräuter (viel Ampfer), Zitrone, Knoblauchwürferlchen, Essig, Öl, Salz, Pfeffer - fertig.

 

         Obstgarten

  • Erdbeerbeete säubern und abgestorbene Pflanzenreste entfernen. Beim Winterschnitt auch Fruchtmumien entfernen, um das Infektionspotential für Monilia zu verrringern.
  • Bei kurzen Wärmeperioden (mind.3Tage <12°C) vor dem Austrieb Maßnahmen gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsichen durchführen.
  • Pflanzung wurzelnackter Gehölze bis Mitte des Monats abschließen.
  • An jungen Bäumen kann durch Kerben der Knospenaustrieb angeregt werden.
  • Nisthilfen für Wildbienen anbringen.
  • Insbesondere bei Neupflanzungen auf Wasserversorgung achten.
  • Apfelsorten, bei denen man sich über die Stärke des Blütenansatzes unsicher ist, erst nach dem Austrieb schneiden.
  • Leimringe wieder entfernen.

 

Gartenarbeiten im April

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Jetzt können auch Stauden ausgesät werden, die zur Keimung mehr Wärme benötigen, wie z.B. Lupinen oder Fingerhut.
  • Langsam an die Sommerblumen denken und für die Pflanzen, die ab Mitte Mai Balkonkästen oder Pflanzgefäße schmücken sollen, schon einmal eine erste Auswahl treffen. Wenn große Stückzahlen benötigt werden, u.U. in der Gärtnerei vorbestellen.
  • Achtung, Schnecken! Bei vielen Stauden wie z.B. Rittersporn oder Funkien ist besonders der junge Austrieb gefährdet. Anfällige Pflanzen rechtzeitig mit etwas Bio-Schneckenkorn schützen.
  • »Wehret den Anfängen« auch beim Unkraut: Frühes Durchjäten der Beetflächen stört auflaufende Unkräuter, die in diesem jungen Stadium meist nicht einmal aufgesammelt werden müssen.
  • Verblühte Zwiebelpflanzen nicht abschneiden, sondern einziehen lassen, bis das Laub vergilbt ist. Samenansatz jedoch sollte beizeiten entfernt werden, da er den Pflanzen zu viel Kraft raubt.

 

        Gemüsegarten

  • Vor den ersten Saaten und Pflanzungen kann man noch 3 Liter Kompost je m² und 100 g Horngrieß (vor Zwiebeln und Radieschen nur 50 g) in den Boden einarbeiten.

  • Nach den ersten Ansaaten und Pflanzungen unbedingt auf Schnecken achten. Am umweltverträglichsten ist allabendliches Absammeln.

  • Wer die Märzaussaaten versäumt hat, kann immer noch Gelbe Rüben, Radieschen, Rettich, Palerbsen, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Zwiebeln und Spinat aussäen.

  • Zwiebeln kann man zu je 10 Samenkörner in Multitopfplatten in Aussaaterde säen. Oder man besorgt Steckzwiebeln.

  • Jetzt kommen Mark- und Zuckererbsen, zum Monatsende Rote Bete und Blattmangold ‚Lukullus‘ hinzu.

  • Großflächige Vliesauflagen sorgen für zügigeres Wachstum, man muss aber verstärkt auf Schnecken, später auch auf konkurrierende Samenunkräuter achten.

  • Bei Rettich, Radieschen und Gelben Rüben wehrt ein Vlies auch Gemüsefliegen ab (keine »wurmigen« Rüben).

  • Ab der letzten Aprilwoche sät man Gurkengewächsen wie Gurken, Kürbis, Zucchini, Kiwano, Flaschenkürbisse und Melonen in Einzeltöpfchen oder Multitopfplatten aus.

  • Wer keine Jungpflanzen zukaufen möchte, sät weiterhin Salate für die Ernte im Frühsommer und Kohlarten aus, am besten in Saatschalen. Später pikiert man in Einzeltöpfe oder Multitopfplatten.

  • Wer Platz im Gewächshaus oder Frühbeet hat, kann dort auch direkt in den lockeren Boden säen.

  • Tomatenjungpflanzen möglichst hell stellen. Zu dünn wachsende lieber etwas kühler stellen, an milden Tagen gern auch schon mal an windgeschützter Stelle an der Hauswand.

  • Unkräuter einfach aufessen: Würzbutter mit jungen Blättern von Schafgarbe, Behaartem Schaumkraut oder Knoblauchsrauke (jeweils wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer zugeben) passt zu Fleisch- oder Kartoffelgerichten.

 

          Obstgarten

  • Baumscheiben unkrautfrei halten
  • Neupflanzung bie Trockenheit regelmäßig gießen.
  • Mehltaubefallene Triebspitzen bei Stachelberren und Johannisbeeren ausschneiden
  • Bei sehr starkenm Ansatz Blütenknospen ei Apfelbäumen mit der Schere ausdünnen.
  • Pfirsiche können auch noch in der Blüte geschnitten werden. Hier sind die verschiedenen Trieb- und Konspenarten gut zu erkennen.
  • Steile Triebe an Jungbäumen mit Gewichten oder Schüren flacher formieren.
  • Himmbeerruten auf 8-12 Stück pro Meter auslichten.
  • Wurzelausläufer entfernen.
  • Baumscheiben von Obstbäumen und Beerensträuchern zu Verbesserung der Wasserversorgung und zur Unkrautunterderückung mir z.B. Rindenmulch abdecken.

 

 

Gartenarbeiten im Mai

  Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Ab der Monatsmitte nach den Eisheiligen können Balkonkästen und Pflanzgefäße mit Sommerblumen bepflanzt werden. Einjährige Beetpflanzen wie Männertreu, Duftsteinrich, Levkojen, Löwenmäulchen oder Kosmeen können nun ausgepflanzt oder gegebenenfalls auch noch direkt gesät werden.
  • Auch frostempfindliche Kübelpflanzen dürfen nach der Kalten Sophie (15.5.) ins Freie, am besten an einem bedeckten oder regnerischen Tag.
  • Frühlingsblühende Sträucher wie Forsythien oder Flieder sollten, falls erforderlich, direkt nach der Blüte geschnitten werden.
  • Jetzt ist auch Pflanzzeit für Lilienzwiebeln und Dahlienknollen. Lilienzwiebeln (mit Ausnahme der Madonnen-Lilien im August!) stets tief setzen.
  • Falls frühjahrsblühende Stauden wie Gedenkemein (Omphalodes), Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) oder Lungenkraut (Pulmonaria) umgepflanzt oder vermehrt werden sollen, so ist direkt nach der Blüte, wenn das vegetative Wachstum einsetzt, der beste Zeitpunkt, um sie aufzunehmen und dabei auch gleich zu teilen.

 

         Gemüsegarten

  • Wichtige Anzuchten sind jetzt Sommersalate, Grünkohl, Rosenkohl und zum Monatsende ein zweiter Satz Zucchini.
  • Spinat, Erbsen, Radieschen, Rettich, Kohlrabi und Salate wachsen unter Vlies zügiger. Blattgemüse bleibt darunter zarter bei der Ernte.
  • Wer jetzt ein paar Feldsalat- und Kresse-Pflanzen am hinteren Beetrand aufblühen lässt, kann im Sommer ganz einfach eigenes Saatgut ernten.

 

          Obstgarten

Früchte frühzeitig ausdünnen

Zum Ende des Monats, wenn die Spätfrostgefahr endgültig vorbei ist, kann man bei Bäumen mit sehr starkem Fruchtansatz auch bereits mit der Fruchtausdünnung anfangen. Je früher man mit dieser Maßnahme beginnt, umso positiver sind die Einflüsse auf die Fruchtgröße und die Blütenbildung für das Folgejahr.
Beim Apfel ist es empfehlenswert an einzelnen Fruchtständen alle Jungfrüchte zu entfernen. An solchen Kurztrieben bilden sich dann zumeist neue Blütenknospen. Die frühe Fruchtausdünnung sollte aber noch nicht zu stark erfolgen, da beim natürlichen Fruchtfall im Juni sowieso noch ein Teil der Früchte abfällt.


Erziehungsmaßnahmen an Bäumen und Sträuchern

Im Mai und Juni, zur Zeit des stärksten Triebwachstums, sollten bereits erste Wuchskorrekturen durchgeführt werden. Triebe, die für den Baumaufbau nicht benötigt werden, lassen sich nun – im noch unverholzten, krautigen Zustand – leicht entfernen. Ungünstige oder zu steil stehende Triebe, insbesondere im Gipfel des Baumes, reißt man besten aus oder bremst sie durch Pinzieren in ihrem Wachstum. Beim Ausbrechen bzw. Herausreißen krautiger Triebe werden gleichzeitig auch die an der Basis sitzenden schlafenden Augen mit entfernt. Dadurch wird ein erneuter Austrieb an dieser Stelle verhindert. Vor allem an Bäumen, die stark zur Bildung von Wasserschossen neigen, ist ein solches Vorgehen zu empfehlen. Die entstehenden Wunden heilen während des Sommers schnell.

 

Gartenarbeiten im Juni

  Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Jetzt ist Aussaatzeit für Zweijährige wie Bartnelken, Fingerhut oder Goldlack.
  • Verblühtes an Rosen und Stauden regelmäßig entfernen! Viele öfterblühende Rosen, aber auch dauerblühende Stauden werden durch kontinuierliches Durchputzen besonders zur Weiter- bzw. Nachblüte angeregt.
  • Einmalblühende Rosen müssen unmittelbar nach der Blüte geschnitten werden, bei Strauch- oder Kletterrosen erfolgt kein Rück-, sondern ein Auslichtungsschnitt.
  • Verblühte Rhododendronblüten ausbrechen.
  • Beete regelmäßig auf Unkrautaufwuchs kontrollieren, große Samenunkräuter wie Weidenröschen entfernen oder zumindest die Blüten ausbrechen, auflaufende Unkräuter oberflächlich hacken.
  • Hohe Stauden, die zum Umfallen neigen, stäben oder anderweitig stützen.
  • Vorblüteschnitt an Sommerblühern durchführen.
  • Wenn kein Dauerdünger verwendet wurde, Balkonkästen und Pflanzgefäße mit Sommerblumen regelmäßig flüssig düngen.

 

        Gemüsegarten

  • Gut geplante Gärten liefern täglich Salate, hinzu kommen noch die letzten Rettiche, Kohlrabis, die ersten Erbsen, vielleicht sogar Frühkohl.
  • Jetzt säen oder pflanzen: Grünkohl, Chinakohl, Zuckerhut, Radicchio und Endivien. Am besten: Säen und pflanzen. Dann gibt es die erste Ernte im Frühherbst, die zweite bis zum Wintereinbruch.
  • Zugleich kann man zum Monatsbeginn so manche Maikultur noch nachholen, z.B. Tomaten, Buschbohnen, Gurken, Zucchini.
  • Höchste Zeit für die Saat von Rosenkohl – besser pflanzt man ihn schon.
  • Genau richtig ist jetzt die Zeit zum Pflanzen von Süßkartoffeln.
  • Für die sommerliche Salatversorgung setzt man nochmals Eichblatt, Lollo, Romana und Multileaf-Salate.
  • Für die wüchsigen Kulturen ist jetzt eine gute Wasserversorgung mit wöchentlich (bei zwei Gießtagen) ca. 20 Liter je m² am wichtigsten.
  • Tomaten laufend ausgeizen. Auch im Gewächshaus Bestände licht halten.
  • Gewächshaus-Gurken aufleiten, Seitentriebe stutzen.

 

          Obstgarten

  • Obstbäume und Beerensträucher in Trockenperioden bewässern.
  • Baumscheiben unkrautfrei halten.
  • Zwetschgen und Tafeltrauben bei Überhang ausdünnen.
  • Kirschen sollten immer mit Stiel geerntet werden. So bleiben sie länger haltbar.
  • Überzählige Bodentriebe bei Johhanisbeeren, Himbeeren und Brommbeeren auslichten.
  • Holunderblüten ernten und verarbeiten.

Gartenarbeiten im Juli

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen im Juli kann Wässern erforderlich sein, besonders bei Neupflanzungen, die noch nicht vollständig eingewachsen sind. In Extremsommern wie 2015 profitieren auch Rasenflächen von regelmäßigen Bewässerungsmaßnahmen, und braune Stellen werden vermieden. Die Bewässerung in den Morgen- oder Vormittagsstunden ist grundsätzlich der in den Abendstunden vorzuziehen: So kann das Laub im Lauf des Tages abtrocknen, und die Ausbreitung von Pilzkrankheiten wird erschwert.
  • Tägliches Gießen ist nicht erforderlich, es reicht, den Boden (und nicht die Blätter oder Blüten!) zwei- bis dreimal wöchentlich intensiv zu durchfeuchten.
  • In der warmen Jahreszeit bilden sich in Teichen und Wasserbecken häufig Algen. Wenn der Befall noch nicht so stark ist, hilft regelmäßiges Abfischen. Verdunstetes Wasser keinesfalls durch Leitungswasser ersetzen, denn dies fördert durch den meist hohen pH-Wert und den Nährstoffgehalt das Algenwachstum noch zusätzlich, sondern möglichst Regenwasser verwenden.
  • Regelmäßiges oberflächliches Hacken der Beete beseitigt nicht nur Unkraut, sondern verbessert durch Stören der Kapillarität auch die Bodenfeuchtigkeit.
  • Auch Mulchen trägt zum Erhalt einer gleichmäßigen Bodenfeuchte bei. Neben Rindenmulch kann z. B. auch Rasenschnitt, sofern er zuvor gut getrocknet wurde, verwendet werden.

 

         Gemüsegarten

  • Bei Fruchtgemüsen auf gute Wasserversorgung achten. Sie sollen ja laufend Früchte ansetzen. Leiden sie unter Wassermangel, setzt ein Teil der Blüten nicht an.
  • Tomaten laufen ausgeizen, aufleiten und Blätter unter abgeernteten Rispen abblättern.
  • Kästen und Kleingewächshäuser auf Spinnbilben achten, wenn nötig frühzeitig bekämpfen. Vorbeugend morgens Blattunterseiten anfeuchten, öfter Boden und Wände anfeuchten.
  • Weiterhin alle vier Wochen Pflücksalate wie Lollo Romana pflanzen.
  • Salate zur Herbsternte (Endivien,Zuckerhut,Radicchio,Chinakohl) pflanzen.
  • Weitere Herbstkulturen: `Runder schwarzer Winterrettich`und Hilds`s Blauer Herbst und Winter`, beide Typen mit guten Lagereignung. 'Ostergruß' (rosa) und 'Rex' (weiß) zum Herbstverbrauch. Bei Trockenheit drohen Erdflöhe, sie fressen kleine weiße Löcher in die Blätter. Abhilfe: Netzabdeckung
  • Zwiebeln ruhig ausreifen lassen, die Schlotten nich niedetreten. Zur Ernte ausreißen und bei Tockenheit auf dem Beet, ansonsten unter einem Dachüberstand abtrocknen lassen.

 

          Obstgarten

  • Obstbäume und Beerensträucher in Trockenheit bewässern.
  • Baumscheiben unkrautfrei halten.
  • Wurmige Äpfel aufsammeln und vernichten.
  • Stippeanfällinge Apfelsorten mit Kalzium-Blattdünger behandeln.
  • Tafeltrauben auf 1-2 Trauben pro Trieb vereinzeln.
  • Triebe bei Tafeltrauben 3 Blätter über dem obersten Fruchtstand entspitzen.

 

Gartenarbeiten im August

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Pflanzen, die im Freien überwintern, also in erster Linie Stauden und Gehölze, dürfen nur noch bis spätestens Anfang des Monats gedüngt werden. Eine zu gute Stickstoffversorgung verhindert ein ausreichendes Ausreifen und die Pflanzen werden dadurch frostanfälliger.
  • Wenn Madonnenlilien gepflanzt werden sollen, so ist nun der richtige Zeitpunkt dafür. Im Gegensatz zu anderen Lilien müssen Madonnenlilien flach gesetzt werden, die Zwiebel darf maximal 3 cm hoch mit Erde bedeckt werden. Der Pflanzplatz sollte sonnig, der Boden unbedingt locker und durchlässig sein.
  • Auch Herbst-Zeitlose und herbstblühende Krokusse können jetzt gepflanzt werden. Im August gesetzte Knollen blühen noch im selben Jahr!
  • Vorgezogene Zweijährige wie Bartnelken, Goldlack oder Fingerhut können nun ausgepflanzt werden.
  • Sommerastern (Callistephus chinensis) sehen auch zu dieser fortgeschrittenen Jahreszeit noch gut aus. Bei Bedarf Lücken in den Beeten mit ihnen füllen oder auch schon Pflanzgefäße auf Balkon oder Terrasse damit bestücken. Besonders die dicht gefüllten Sorten (»Päonienastern«) in vielen Farben machen viel her.

 

       Gemüsegarten

  • Tomaten weiterhin ausgeizen, auch für eine luftige Umgebung sorgen.
  • Weiterhin alle 3-4 Wochen Pflück- und Romana-Salate pflanzen.
  • Auch die Herbstsalate wie Endivien, Zuckerhut, Radicchio und Chinakohl können zum Monatsbeginn noch gepflanzt werden.
  • Setzlinge mit einem feinen Strahl aus der Giekane einschwemmen. Das verbindet die Ballen besser mit dem umgebenden Boden.
  • In der ersten Wochen können noch Winterrettiche gesät werden, bis zum Monatsende in milden Klimaten auch noc Frühjahrssorten wie 'Rex' oder 'Ostergruß'.
  • Feldsalat jetzt säen oder pflanzen.
  • Alle Kohlarten zur Herbsternte gut mit Wasser versorgen.

 

           Obstgarten

  • Erdbeerpflanzungen sollten bis Mitte August abgeschlossen sein.
  • In der Anwachszeit müssen die Erdbeeren gut feucht gehalten werden.
  • Mehltaubefall an Johannisbeeren und Stachelbeeren wegschneiden.
  • Frühe Apflel- und Birnensorten mehrmals durchpflücken und schnell verbrauchen.
  • Beschädigte (z..B. durch Apflelwickler) und faulende Früchte ( Monilla bei Zweschgen) auspflücken.
  • Stippeanfällige Sorten bis 14Tage vor der Ernte mit Kalziumdüngern behandeln.
  • An Kiwis und Minikiwis Fruchttriebe einkürzen.
  • Soweit Walnüsse geschnitten werden müssen, sollte dies jetzt erfolgen.

Gartenarbeiten im September

 Ziergarten,Balkon,Terasse

  • Jetzt ist Pflanzzeit: Für Neupflanzungen, aber auch z.B. zum Teilen und Umpflanzen vorhandener Stauden ist jetzt der richtige Zeitpunkt. In den noch warmen Böden wachsen die Pflanzen bis zum Winter noch gut ein.
  • September ist auch Pfingstrosenmonat und ideal für die Neupflanzung wurzelnackter Stöcke, die nun in Staudengärtnereien und Spezialbetrieben erhältlich sind. Pfingstrosen sind äußerst langlebig und müssen eigentlich kaum aufgenommen werden; falls aber doch einmal geteilt oder vermehrt werden soll, so sollten diese Arbeiten jetzt erfolgen.
  • Auch für alle frühjahrsblühenden Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Tulpen, Narzissen oder Frühlings-Anemonen ist jetzt die ideale Pflanzzeit.
  • Langsam kann man an die herbstliche Bepflanzung von Gefäßen und Balkonkästen denken. Bei Besenheide (Calluna) aber lieber noch etwas Vorsicht walten lassen: Sollte noch sehr warme Witterung kommen, vertrocknen die Blüten leicht und werden braun.

 

        Gemüsegarten

  • Neuanpflanzungen aus dem Sommer (Zuckerhut, Radicchio, Chinakohl) zur Kopfbildung gut mit Wasser versorgen, wenn nötig.
  • Tomaten - egal ob im Haus oder im Freien - weiterhin gut ausgeizen, zur besseren Durchlüfung. Blätter unterhalb reifer Früchte entfernen.
  • Tomaten mit lichter Triebspitze nicht entgipfeln, besser zur Monatsmitte nur Blütenansätze entfernen.
  • In die Randzeile von Tomaten kann man jetzt Kresse einsäen.
  • Gurken und Zucchini regelmäßig durchpfücken - lieber etwas kleinere, aromatischere Früchte ernten.
  • Kürbis ernten, sobald sie hohl klingen. Vor längeren Nässeperioden besser ernten als im Garten lassen.
  • Zur Monatsmitte Rosenkohl entgipfeln, dabei aber nur die inneren Knospe entfernen. Man sie in der Küche verwerten.
  • Saat von Spinat ist noch gut möglich.
  • Saat von Winter - Zwiebeln oder im Oktober Steckzwiebeln (Fachhandel) ausbringen. Am besten im Nachbarbeet von Erdbeeren oder am  Wegrand plazieren. So hat man wunderbare Lauchzwiebeln im April oder runde Frühlingszwiebeln ab Juni.
  • Regnet es im September ein paar Mal, wächst das Unkraut sehr schnell. Wer regelmäßig vor dem Aussamen ausgrast, spart sich viel Arbeit in den nächsten Jahren.
  • Alle  nicht mehr benötigten Beete mit Grüneinsaaten versehen (Phazelia,Buchweizen, in Gärten mit wenig Kohlanbau auch Senf).

 

          Obstgarten

  • Erdbeerbeete von altem Laub säubern, Ausläufer entfernen
  • Fallobst auflesen
  • Empfindliche Gehölze wie Kiwis und Walnuss schneiden
  • Zum Monatsende Leimringe gegen den Frostspanner anlegen
  • Ernte von Holunder u.a. Wildobstarten
  • Nicht benötigte Bodentriebe bei Johannis- und Stachelbeeren herausschneiden
  • Auslichtungsschnitt bei Steinobstbäumen
  • Tafeltrauben mit engmaschigen Netzen vor Vögeln, Wespen und Kirschessigfliegen schützen

 

 

Gartenarbeiten im Oktober

 Ziergarten,Balkon,Terasse

 

  • Bei empfindlichen Pflanzen langsam an Winterschutz-Maßnahmen denken: Als Frost- oder Sonnenschutz Fichtenzweige auflegen. Für manche Pflanzen ist aber nicht die Kälte, sondern die Nässe im Winter das Problem. Bei empfindliche Kandidaten wie z.B. Pampasgras (Cortaderia selloana) oder Fackellilien (Kniphofia) die Blatthorste indianerzeltartig oben zusammenbinden und drumherum noch Fichtenzweige anlegen, um das Innere des Stockes vor Nässe und damit auch Fäulnis zu schützen.
  • Bei Wasserbecken, die über Winter entleert werden, können die darin befindlichen Teichpflanzen gleich vor Ort überwintert werden. Wasserpflanzenkörbe z.B. einfach dick in Laub einpacken und vor Austrocknung schützen. Darauf achten, dass das Laub nicht weggeweht werden kann (gut beschweren) oder Wasserpflanzenkörbe in größere, selbstgemachte Körbe aus Hasendraht platzieren (mit Laub ausgefüttert).
  • Jetzt ist Pflanzzeit für wurzelnackte Gehölze und Rosen. Nach dem Laubfall können Bäume oder Sträucher bei Bedarf auch verpflanzt werden.
  • Pflanzgefäße rund ums Haus mit Herbstpflanzen bestücken.
  • Auch herbstliche Grabbepflanzungen können ab Mitte des Monats gepflanzt werden.

 

         Gemüsegarten

  • Tomaten weiterhin licht halten, ausbrechen, krenke Blätter entfernen.
  • Alle Fruchtgemüse vor dem ersten Frost ernten - am besten immer die Wetterprognose verfolgen.
  • Im Frühbeet oder Kleingewächshaus kann man noch Gartenkresse, Rukola oder Winterportulak säen.
  • Wintersteckzwiebel stecken, dann gibt es    " Fruhlingszwiebeln " im April oder Zwiebeln ab Juni.
  • Im ganzen Garten stes auf Samenunkräuter achten und diese for dem Abkühlen ausjäten.
  • Nicht mehr benötigte Beete mit Winterroggen einsäen. Nicht breiwürfig säen - Reihensaat lässt sich leichter ausjäten.

 

         Obstgarten

  • Erdbeerbeete von altem Laub säubern, Ausläufer entfernen
  • Fallobst regelmäßig aufsammeln
  • Minikiwis und Kiwis vor den ersten Frösten ernten
  • Tragruten von Himbeeren und Brombeeren für das nächste Jahr am Gerüst anbinden
  • Ab Monatsende können wurzelnackte Obstgehölze gepflanzt werden
  • Neupflanzungen auf mäusegefährdeten Standorten in Drahtkörbe setzen
  • Auf Feld- und Wühlmäuse im Garten achten und ggf. mit Fallen bekämpfen
  • Walnüsse vor der Lagerung langsam trocknen und danach an einem trockenen, kühlen Ort lagern

 

Gartenarbeiten im November
 

 Ziergarten,Balkon,Terasse

 

  • Staudenbeete können nun komplett zurückgeschnitten werden. In milden, niederschlags- und schneearmen Lagen kann es aber Sinn machen, Gräser oder attraktive Fruchtstände wie beispielsweise die von Echinacea, für schöne Winterbilder oder auch als Tiernahrung bis zum Frühjahr stehen zu lassen.
  • In rauen Lagen Rosen anhäufeln. Gut verrotteter Pferdemist ist hierfür bestens geeignet: Er wärmt und bietet darüber hinaus mit Beginn des Frühjahrs Nährstoffe für die Pflanzen.
  • Topfpflanzen, die im Freien überwintert werden, gut schützen. Vor dem Einwintern und auch regelmäßig im Winter die Wasserversorgung kontrollieren, bei Bedarf wässern.

         Gemüsegarten

  • Salate wie Endivien, Chinakohl, Zuckerhut wenn nötig mit Vlies vor Kälte schützen. Vor Dauerkälte abernten.
  • Erst bei kaltem Boden umgraben.
  • Wer nicht umgraben will, sollte seine Beete bereits mit Gründünger eingesät haben. Falls nicht: Roggen kann noch ausgesät werden.
  • Schnittlauchballen aussechen, in Töpte einpflanzen un diese wieder in Erde einsenken. Sie lassen sich dann im Winter in der Wohnung antreiben.
  • Vom eingelagerten Wurzelgemüse zuerst die kleineren Exemplare aufbrauchen. Die größeren halten länger frisch.

 

          Obstgarten

  • Fruchtmumien und von Krankheiten befallenes Falllaub entfernen.
  • Bodenproben für Nährstoffanalysen können gezogen werden.
  • Stammschutz gegen Wildverbiss anbringen.
  • Baumstämme zum Schutz vor Frostschäden weißeln.
  • Obstlager kontrollieren und faulige Früchte aussortieren.
  • Obstgehölze in Kübeln dürfen auch über Winter nicht austrocknen – kontrollieren!
  • Auf Feld- und Wühlmäuse im Garten achten und ggf. mit Fallen bekämpfen.
  • Beim Winterschnitt von Johannisbeeren auf Befall durch Gallmilben (Rundknospen) achten und entfernen.

  

 

 

Gartenarbeiten im Dezember

 Ziergarten,Balkon,Terasse

 

  • Falls nicht schon geschehen, ist jetzt Zeit, sich um die Gartenwerkzeuge zu kümmern. Alle Schneidewerkzeuge wie Messer, Rosenschere, Heckenschere säubern, schleifen, polieren und einölen. Auch Werkzeuge wie Spaten, Pflanzschaufeln, Krail, Rechen o.ä. freuen sich über eine gründliche Reinigung und eine rostverhindernde Ölschicht.
  • Am 4.12. Barbarazweige schneiden.
  • Für Advents- und Weihnachtsdekorationen rechtzeitig Zapfen, Früchte und immergrüne Zweige schneiden.
  • Bei im Freien überwinterten Kübelpflanzen regelmäßig (besonders nach extremer Witterung) die Schutzmaßnahmen kontrollieren. Im Haus überwinterte Kübelpflanzen regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrollieren.

 

         Gemüsegarten

  • Von Zeit zu Zeit Unkraut vor dem Abblühen auszupfen.
  • Lagergemüse öfter überprüfen, faule Teile entfernen
  • Letzte Tomaten aufbrauben.
  • Der Kürbis im Windfang sollte jetzt der Weihnachtsdekoration weichen.
  • Sofern der Boden noch nicht durchgefroren ist, kamm man noch sehr gut umgraben. Dabei dürfen jetzt auch stickstoffhaltige Materialien wie Gründungungspflanzen, Salalt- und Kohlblätter oder andere  Grünmasse mit eingearbeitet werden. Sogar Laub, abgerecht von Terassen- und Rasenflächen, kann man mit einarbeiten, zur Hubusbildung
  • Wenn die Salatvorräte zu Ende gehen, sät man an der Fensterbank Kresse. Bei der Ernte gut eine Woche später bringt man die Blätter aus hygienischen Grüden möglichtst nicht in Kontakt mit dem Wurzelbereinch, der ja bei Zimmertemperatur ständig feucht gehalten wurde.
  • Keimsprossen aus Alfalfa oder Mungobohnen (sie ergeben "Sojasprossen") sollten, ebenfalls aus hygienischen Gründen, nach der Ernte kurz in kochendem Wasser blanchiert werden.
  • Jetzt Samenkataloge besorgen oder im Internet nach Neuheiten fürs neue Gartenjahr schmökern.

 

           Obstgarten

 

  • Auf Feld- und Wühlmäuse achten und bekämpfen.
  • Bodenproben (zumindest alle 4-6 Jahre) ziehen und untersuchen lassen.
  • Solange der Boden nicht gefroren ist, kann weiter gepflanzt werden.
  • Neupflanzungen auf Streuobstwiesen mit Drahthosen und Wühlmauskörben schützen.
  • Das Obstlager auf faule Früchte kontrollieren und ggf. aussortieren.
  • Stämme zum Frostschutz kalken.
  • Obstgehölze, die im Container im Freien überwintern, dürfen nicht austrocknen.
  • Stärke des Winterschnitts nach dem Blütenknospenansatz ausrichten, also bei wenig Blütenknospen wenig schneiden und umgekehrt.
  • Schnittmaßnahmen möglichst bei trockenem Wetter durchführen

 

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