Aktionen des GbV-Reutern 2025
Baumschneiden im Pfarrgarten
Die erste Aktion der Reuterner Gartler ist wie immer der Rückschnitt der Obstbäume im Pfarrgarten.
Es haben sich wieder viele Interessierte an dieser Aktion beteiligt, um die Bäume wieder in Form zu bringen.
Baumwart Hans Schwarzbauer stellte sich den neugierigen Fragen der Gartler,und zeigte an den verschiedenen Obstbäumen
welche Schneidetechnik anzuwenden ist.
RamaDama GbV + FFW Jugend
RamaDama ist bayrisch und heißt sowas wie „Wir räumen auf!“. Genau zu diesem genialen Zweck haben sich am Samstag, den 22.03.2025, bei idealem Wetter knapp 20 große und kleine umweltbewusste Mitglieder des Gartenbauvereins und der Jugend-Feuerwehr Reutern auf den Weg rundum den Ort aufgemacht. Ausgestattet mit blauen Müllsäcken und aufgeteilt in jeweils kleine Gruppen wurden die Wege und Straßenränder vom achtlos weggeworfenen Unrat befreit. Am Ende konnte jedoch eine erfreuliche Bilanz gezogen werden, denn der eingesammelte Abfall hat sich in Grenzen gehalten. Nach diesem großartigen Gemeinschaftserlebnis gab es als Dank für alle Saubermänner und -frauen noch gesunde und süße kleine Überraschungen.
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Gartenbauverein Reutern ohne Nachwuchssorgen
Reutern: Sorgenfreie Neuwahlen und Gründung einer neuen Jugendgruppe „Knollenbande“
Die erste Vorsitzende Marianne Geist blickt hoch erfreut in einen sehr gut gefüllten DGH Raum und eröffnete die Versammlung
mit der Begrüßung der Ehrenmitglieder, den Wahlleiter Walter Karlstetter und die Vertretung vom Verband Josef Hirschenauer. Bei einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitgliedern wurde besonders den verstorbenen Mitgliedern aus 2024 (Walter Henghuber, Horst Frischat und Franz Maier gedacht. Die Aktivitätenliste vom abgelaufenen Jahr zeigte die zentrale Funktion des Vereines im Dorfleben auf. Der Einblick auf die aktuelle Aktivitätenliste verspricht wieder ein spannendes Vereinsleben. Die vor 3 Jahren gegründete Gartenzwergalgruppe bekommt Zuwachs mit einer weiteren Gruppe, die den Namen Knollenbande tragen wird. Die Aktivitäten der Zwergalgruppe erörterte Diana Winklhofer. Die Leitung der neuen Knollenbande übernehmen Melanie Bromberger und Manuela Petzi. Anita Neubauer wies eine ausgeglichene Kasse aus, die durch die Kassenprüfer Rosa Danner und Arnold Pöschl bestätigt wurde. Die Wahlleiter Walter Karlstetter und Kathrin Schwarz wurden von der Versammlung bestätigt und walteten des Amtes. Alle Ämter wurden einstimmig beschlossen und von den gewählten dankend angenommen. Neu besetzt wurde der 1 Vorsitz von Wolfgang Petzi sowie der 2 Vorsitz von Martina Stirner;1 Kassier Anita Neubauer; 1 Schriftführer Hans Schwarzbauer; Beisitzer Maria Hinterdobler, Anita Hirsch, Lena Wagner, Sigrid Pöschl und die Kassenprüfer Rosa Danner, Arnold Pöschl wurden im Amt bestätigt. Als neue Beisitzer wurden Petra Weindl und Herbert Köckerandl gewählt. Der neu gewählte 1 Vorsitzende Wolfgang Petzi verabschiedete Marianne Geist mit rührenden Worten, Präsenten und der Ernennung zurEhrenvorsitzenden. Sichtlich gerührt von den Worten von Wolfgang und der gelungenen Überraschung (Gesangseinlage zur Verabschiedungvon Marianne mit dem Lied Siahamba) unter nachfolgenden Standing Ovation, machte Marianne sprachlos. Mit freudigen Worten dankte Marianne der Vorstandschaft für die tolle Teamarbeit und den Anwesenden für die große Wertschätzung ihrer Arbeit. Josef Hirschenauer überbrachte die Grüße vom Verband und referierte über die Aufgaben des Verbandes und merkte an, dass sich der GV Reutern glücklich schätzen kann, so eine aktive Vorstandschaft zu haben und es an Nachwuchs nicht fehlt. Bei den 59 Vereinen, die im Kreisverband gelistet seinen, sähe das Bild zumeist anders aus. Wolfgang Petzi und Josef Hirschenauer überreichten Rosa Wimmer für 25 Jahre Mitgliedschaft die Ehrennadel in Silber mit Urkunde. Sigrid Pöschl und Hans Schwarzbauer wurden für 15 Jahre Vorstandsarbeit mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde geehrt. Ein weiteres Highlight für Marianne war die Ehrung für 25 Jahre Vorstandsarbeit. Die besondere Ehrung wird mit der Ehrennadel in Gold vom Verband mit Urkunde gewürdigt. Ein emotionaler Abend für die scheidende 1 Vorsitzende Marianne und ein gelungener
Neustart für die neue Vorstandschaft mit einem geselligen Abend, versprechen eine rosige Zukunft für den Gartenbauverein Reutern e.V.
Pflanzentauschbörse
Kinderaktion mit Kürbiswettbewerb - Prämierung im Herbst
Bestes Wetter für die sorgte für einen Teilnehmerrekord beim Gartenbauverein Reutern. Gut 70 Personen waren
der Einladung gefolgt und hatten eine Menge Tauschgut mit dabei. Das Sortiment reichte Pepperoni Paprika
und Tomaten-Pflänzchen, Iris, Schwertlilien, diverse Kräuter, Storchschnabel, Wiesen Iris, Salomonsiegel (Vorsicht giftig),
Wolfsmilchgewächse, Agaven, Traubenhyazinthen, Löwenschweif, Primeln, afrikanische Schmucklilien,
Lilien, Bärlauch, Schnittknoblauch, Sedum (Dickblattgewächse), Hauswurz, Agastache, Blauglockenbaum,
Silberkerze, Katzenminze, Steinkraut, Sterndolde, Pampasgras, Lampenputzergras, Immergrün Finka,
Wildsalat, Schmetterlingsflieder, Nachtviole und vieles mehr. Traditionell wurden zum Kaffee Torten,
Blechkuchen, Kastenkuchen und weiteres Süßgebäck, das von den fleißigen Gartlerbienen gebacken wurde,
gegen eine freiwillige Spende, angeboten. Beim Kaffee begrüßte der frisch gewählte, erste Vorsitzende Wolfgang
Petzi die Besucher, und wies auf den Bastelstand der Gartenzwergerl Damen hin. Passend zu Ostern wurden
viele, kreativ gestaltete Waren angeboten. Nur der Startschuss zum Tauschen ging etwas unter. Die Ansage, dass der
Tausch erst nach der Kaffeepause los ging, wurde falsch verstanden. Die tauschfreudigen Gartler legten sofort los.
Jegliches Tauschgut fand einen Abnehmer, was das anschließende Aufräumen vom GV Team sehr erleichterte.
Töpferkurs mit Resi Vogl
Es bestand ein enormes Interesse der Mitglieder am angebotenen Töpferkurs mitzumachen. Die Überraschung in
der Vorstandschaft war sehr groß als die buchbaren 20 Plätze in nu vergeben waren. Unter der Anleitung von
Resi Vogl mit ihrem 3 köpfigen Helferteam aus Triftern erarbeiteten die Teilnehmer kreative Motive und setzten
diese unter Anleitung der Hobby Töpferexpertin in die Tat um. Die Expertin war bestens ausgestattet mit vielen
Grundmodellen, die zu Stabilisierung der Exponate zum Einsatz kamen. Als Modelliermasse standen roter, grauer
und marmorierter Ton zur Verfügung. Ungewohnt war der Umgang mit der Keramikmasse allemal. Wenngleich die
meist weiblichen Teammitglieder den Umgang mit Erde in der Ausübung ihrer Leidenschaft im Garten zu werkeln,
gewohnt waren. Der erste Vorsitzende Wolfgang Petzi ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls seine kreativen Ideen
in die Tat umzusetzen. Es wurde gewalzt, geknetet und geformt was die Hände, und vor allen der Kopf, hergaben.
Die Anstrengungen waren beachtlich, bis ein brauchbares Endergebnis unter den Augen der Expertin entstanden
war. Zudem mussten die geschaffenen Kunstobjekte den bevorstehen Brand durchlaufen. Dieser Brand wurde
nach der Trocknungsphase von der Töpferexpertin im Atelier in Triftern durchgeführt. Die gestalteten Unikate
(Vogeltränken, Tassen, Schalen, Stehlen, Figuren und Tiere) bekommen die Teilnehmer in Kürze ausgehändigt,
wenn diese Unikate keine Bemalung erhalten sollen. Die kunstvolle Veredelung mit Farbe mit einer finaler
Glasierung wird final im Atelier bei Frau Vogl durchgeführt. Alle Teilnehmer waren nach der 4 stündigen Aktion
zufrieden mit ihren Ergebnissen. Die Vorstandsmitglieder Wolfgang, Anita H, Lena und Maria ließen den
erfolgreichen Tag mit einer verdienten Aperolrunde ausklingen.
Landesgartenschau Schärding
Alle interessierten trafen sich am Treffpunkt in Reutern, um mit Fahrgemeinschaften den Zentralparklatz in Schärding anzusteuern. Eine Gruppe E-Biker ließ es sich nicht nehmen, via Rad anzureisen. Das Wetter konnte für die Besichtigung nicht besser passen. Viele Schattenplätze bietet die Landesgartenschau nicht an. Da brauchen die Gärten noch ein paar Jahre für die Pflanzungen um den Planvorstellungen der Gestalter das geplante Ergebnis zu offerieren. Der zweisinnige Slogan „Inns Grün“ lockte 20 Gartler, um einen schönen Tag in Schärding zu verbringen. Die erste Überraschung ist dem Mitgliederpaar Fam Bernkopf aus Winkl gelungen. Begrüßten Sie ihre Gartler-Kameraden mit einer schönen Drehorgeleinlage im Stil der Leierkastenzeit (mitte 18JH) am Eingang der Landesgartenschau. Wunderschön gestaltete Gärten entlang des Inns ließen die Besucher staunen. Die mit Stein, Holz und vielen andern Materialien gestalteten diverser Gartenanlagen Liesen die Gedanken über die eigene Gartengestaltung schweifen. Die Bienenkönigin eines Bienenvolkes, die eigens mit einer Glasscheibe den Einblick ins Volk gewährte, konnte niemand ausmachen. Dem emsigen Treiben konnte man staunend folgen. Der Weg führte weiter zum Garten der Orangerie mit Kurpark über den Stadtplatz zum Schlosspark. Über die Terrassen der Innlände, die mit sehr schön gestalteten Wechselflorbeeten zum Verweilen an sonnigen Sitzplätzen einlud; ging es ins Grüntal weiter. Im Grüntal erwarteten die farbenfroh gestalteten Themengärten die leicht erschöpften Gartler. Im Siedlergarten erfrischten sich die Mitglieder um mit den schönen Erinnerungen der OÖ Landesgartenschau auf Wiedersehen zu sagen.
Sonnwendfeier vom Feinsten
Der Gartenbauverein lud zur Sonnwendfeier. Die Sorgen um die Besucherzahlen standen der Vorstandschaft ins
Gesicht geschrieben. Viele zeitgleiche Veranstaltungen im näheren Umkreis schürten diese Gedanken. Es wurde viel mündliche
und Sozial Media Werbung gemacht um den letzten, möglichen Gast zu motivieren. Zudem lud ein von Lena Wagner designtes
Werbeplakat zum Besuch ein. Die neu formierte Vorstandschaft kreierte zudem eine neue Platzgestaltung mit viel Dekoration
und bunten Beleuchtungselementen. Natürlich wurde im DGH mit zusätzlichen Indoorplatz für evtl. schlechtes Wetter vorgesorgt.
Die Kuchenecke stand unter der Organisation von der 2.Vorsitztenden Martina Stirner und Sigrid Pöschl.Dem Aufruf von
Sigrid folgten sehr viele Kuchenbäckerinnen, die das Kuchenbuffet mit Kuchen und Schmalzgebackenen reichlich versorgten.
Am Grill standen der 1 Vorsitzende Wolfgang Petzi, Herbert Köckerandl mit der Verkaufsunterstützung Anita Neubauer, Claudia
und Arnold Pöschl, an der Schänke Lena Wagner und Petra Weindl, Anita Hirsch, Maria Hinterdobler und Hans Schwarzbauer
standen als Bedienung für den Ansturm bereit. Langsam begannen sich die Plätze zu füllen. Ehemalige Reutener oder Gäste
aus den Nachbarorten sowie eine Vertretung vom befreundeten Gartenbauverein Schmidham und viele bekannte Gesichter
liesen die vorhanden Gartengarniturplätze überquellen. Alle Reserven wurden mobilisiert um den Ansturm her zu werden. Viele
Gästen nutzten die Indoorplätze im DGH um sich bei ausgelassener Stimmung von den angebotenen Schmankerln verwöhnen
zu lassen.Für die Jugendlichen und Kinder machte sich das Team mit Melanie Bromberger Kathrin Seiler und Manuela Petzi
eifrig ans Werk und sorgten mit vielen lustigen Spielen für eine tolle Unterhaltung bei schönstem Wetter und einer warmen Sommernacht.Gegen 21:15 Uhr wurde ein kleines Feuer in einer Grillschale zur Freude vieler entfacht. Gegen Mitternacht lichteten sich die Plätze und die Vorstandschaft konnte sich endlich für ein Resümee bei einem Absacker treffen.
Der einstimmige Tenor zur Veranstaltung. Besser geht’s nicht mehr.
Da konnte der 1.Vorsitzende nur noch zusammenfassend sagen.
Dangsche für´s Kemma liabe Leid.
Kinder-/ Jugenderlebnistag im Kletterpark Voglsam
Liebe Eltern, liebe Kinder und Jugendliche,
wir müssen euch leider mitteilen, dass die geplante Kletteraktion in Voglsam nicht stattfinden kann.
Trotz unserer Vorfreude und Vorbereitung haben sich leider zu wenige Teilnehmer angemeldet,
sodass wir die Aktion schweren Herzens absagen müssen.
Wirklich schade, denn wir hatten uns schon darauf gefreut, mit euch gemeinsam einen spannenden,
sportlichen und lustigen Tag zu erleben.
Das Klettern in Voglsam wäre bestimmt ein echtes Highlight geworden!
Vll klappt's beim nächsten mal und es können wieder mehr Kinder und Jugendliche dabei sein können. ?
Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Zeit.
Euer GbV - Team
Waldwanderung mit Försterin Martina Lindinger und Matthias Kromer im Griesbacher Forst
Die Organisatorin Dr. Maria Hinterdobler konnte die Försterin Martina Lindinger und den Jungförster
Matthias Kromer als Guide gewinnen.Erstaunliche 40 Interessierte hatten sich im Vorfeld angemeldet,
weshalb die Försterin kurzerhand ihren Kollegen Matthias verpflichtete.Die größere Gruppe stellte die
Knollenbande und die Zwergalgruppe mit ihren Müttern und Vätern dar. Die Junge Generation startete mit der Försterin Martina vom Kinderspielplatz in die Erkundungsrunde.Spielerisch wurde der Wald vom
Boden bis zum Baum erkundet. Ein beliebter Punkt ist die majestätisch anmutende alte Kiefer (500 Jahre wird die schon in der Krone haben) an der Wegkreuzung vom Spielplatz in den Rundkurs des Wald Wunder Weges. 7 Kinder mussten ran um den Umfang der Kiefer von Hand zu Hand zu umfassen. Bei der Gruppe vom Förster Matthias ging es Lehrreich in die Runde. Mit dem ersten Halt an der alten Kiefer wurden die Teilnehmer mit Begriffen wie Festmeter, Gewichten, Kohlenstoffanteil und letztlich das gespeichert CO2 Volumen eines Festmeters konfrontiert. Die Schätzungen der Teilnehmer waren da sehr differenziert bei den ca. 25 Festmetern umfassenden Baum. Ebenso erstaunt war man über die Bodenverdichtungen der Holzrücke-verfahren. War man sich doch sicher, dass die Ernte mittels Harvester die schlechteste sein würde. Mathematisch begründet zählt immer das Gewicht das auf 1cm² Bodenfläche einwirkt. Ökologische Waldwirtschaft und das resultierende Ziel, einen gesunden und lebensfähigen Waldbestand zu erzeugen, hatte die Teilnehmer überzeugt, dass der Wald in Deutschland auch weiterhin Bestand hat. Betrachtet wurde der Unterbewuchs bis hin zur Krone. Dabei wurden Blätter von Buche, Eibe, Holler, Fichte, Tanne, Kiefer, Nuss, Kirsche, Kastanie, Eiche, Birke usw. mit ihren Unterscheidungsmerkmalen an vorhandenen Beispielen erörtert. Ebenso wurden die Baumkronenerkennungsmerkmale sowie der wirtschaftliche Aspekt der Nutzung der Baumarten reflektiert. Dann waren da noch diverse Fragen: Wieviel Regen muss fallen damit der Boden was sieht. Erstaunliche 10 Liter pro Quadratmeter.
Wann ist ein Wald ein Wald. Das wäre dann ein erkennbares Ökosystem mit einem Mindestdurchmesser eines ausgewachsenen Baumes im Habitat. Eine weitere wichtige Frage vom Förster an die Teilnehmer war, was sie mit dem Begriff Wald verbinden. Die Antworten waren breit gefächert und reichten von der Erholung bis hin zur reinen wirtschaftlichen Betrachtung. Bodengüte, Borkenkäfer, Schadpilze, Trockenheitsresistenz, natürliche Samenverteilungsmethoden und vieles mehr fehlte nicht, was den geplanten zeitlichen Rahmen deutlich strapazierte. Mit einem kleinen, mit regionalen Produkten gefüllten Präsentkorb bedankten sich die Organisatorin Maria und der Vorsitzende Wolfgang bei den beiden Förstern.
Besuch bei Confido in der Würm
Der Gartenbauverein Reutern e.V. besuchte die Stiftungseinrichtung Confido in der Würm 1. Gut 40 Interessierte Mitglieder hatten sich im Vorfeld bei der Organisatorin Anita Neubauer angemeldet. Der Bekanntheitsgrad der Einrichtung ist sehr groß. Idyllisch liegt die Einrichtung in mitten der hügeligenLandschaft in einer Sackgasse am Staatsforst neben den bekannten Scherengräben. Begrüßt wurde die Runde von der Gärtnerin Renate Wimmer, vom Leiter der Landwirtschaft Andreas Steinhuber, von Landwirtschaftsmeisterin Martina Gebhart und vom Koch, Christian Sonnleitner. Martina erklärte dem Besucherteam die Kernaufgaben der Confidostiftung und den beeindruckenden Ideenumfang des Gründers Dr. Peter Schopf. Vision: Ziel ist, heilende Bedingungen zu schaffen, in denen ein Ausheilen von Traumen möglich ist. Zu diesen heilenden Kräften gehören die Natur, Tiere, Leben auf dem Land, ein sicheres Zuhause, aber vor allem Menschen, denen man wieder vertrauen kann. Trotz des sehr großen Bekanntheitsgrades der Einrichtung waren die Besucher erstaunt über die vielfältigen Arbeitsaufgaben und den lokalen Produkten, die in der Würm entstehen und erworben werden können. Die erste Besichtigungsstation war die Obstverwertung. Ausgestattet mit unter anderem mit einer Obstmühle, Hydropresse und Dörrautomaten entstehen viele Produkte. Das Kredo vom Koch Christian ist: Alles was mir an Obst und Gemüse auf den Tisch kommt, wird zu weiteren Produkten veredelt. Davon konnten sich alle, anhand der prall gefüllten Vorratskammer, beeindruckend überzeugen lassen. Weiter ging es über die Küche, die alle Confido Einrichtungshäuser in Adlmörting mit Essen versorgt, zur Essigabteilung. Gut 10 Essigsorten werden aus den Ernten der eigenbewirtschaften Flächen hergestellt. In den hauseigenen Gewächshäusern werden z.B. Tomaten, Paprika, Chili, Gurken unter ökologischen Gesichtspunkten vom Samen bis zur Ernte betreut. In den angrenzenden Hängen stehen tausende Sträucher und Bäume mit einer Sortenvielfalt, wie man sie nur in einer gut sortierten Gärtnerei finden kann. Die Rückfrage an Martina, wann mach ihr das alles, war nicht verwunderlich. Weiß doch jeder Kleingartenbesitzer um die viele Arbeit im Gemüse und Obstanbau. Es wäre natürlich schön, wenn sich ehrenamtliche Helfer finden würden, um diese Lücke schließen zu können, erwiderte Martina. Anschließend gab es selbstgemachtem Apfel und Birnenkuchen mit Kaffee und rege Unterhaltungen. Jeder Besucher bekam eine Präsenttüte mit veredelten und geernteten Produkten. Abschließend bedankt sich der 1. Vorsitzende Wolfgang Petzi bei Martina und Andreas mit einem Präsentkorb und lobte das Team für die gelebte Vision, die jeder spüren konnte. Eine wirklich tolle Truppe ist da am Arbeiten. Auf gut bayrisch würde man sagen: lauta möga di. Unterstützen kann man die Einrichtung durch Spenden an IBAN: DE26 7406 2490 0006 4341 50, Kauf ihrer frischen und veredelten Produkte online unter www.con-oeko.de oder in den heimischen Verkaufsständen auf dem Kößlarner Bauernmarkt, in Kleeberg und Tettenweis und selbstverständlich mit Ihrer ehrenamtlichen Mithilfe im pädagogischen und nichtpädagogischen Bereich.
Kürbisprämierung " Atlantic Giant "
30 kleine Gartler hatten sich im Frühjahr einen Kürbiskern beim Gartenbauverein abgeholt um sich der Aufgabe zu stellen, ein Prachtexemplar heran zu ziehen. Die Unterstützung der Mamas Papas Omas und Opas war natürlich ausdrücklich erlaubt. Ohne die Unterstützung wären sicherlich keine solchen Prachtexemplare entstanden. Beeindruckend war ebenfalls, die Unterschiede in Form und Farbe. Pünktlich um 14:30 begrüßt der erste Vorsitzende Wolfgang Petzi die Nachwuchsgartler mit Anhang und ihren Ergebnissen. Für die korrekte Erfassung bekam jeder angelieferte Kürbis eine Nummer. Manche Kürbisse bekamen zwei oder gar drei Nummern. Leider waren nicht alle Kerne aufgegangen und dann wurde das vorhandene Ergebnis brüderlich und schwesterlich geteilt und gemeinsam weiter betreut. Mithilfe der Nachwuchsgartler wurde Kürbis für Kürbis auf einer alten Dezimalwaage gewogen. Das Wiegen alleine war schon eine Attraktion für die Jugend. Gewichte schätzen um die Waage mit den passenden Gewichten zu bestücken um das abschließende Feineinwiegen durchzuführen, beeindruckte sehr. Im Anschluss führte Wolfgang die Siegerehrung durch. Sophia Nöbauer holte sich den ersten Platz mit einem Gewicht von 32,5KG gefolgt von Nicolas Schwarz 21KG und den dritten Platz sicherte sich Moritz Petzi mit 17,2KG. Alle weiteren Kürbisse wurden mit einer Teilnehmerurkunde gewürdigt. Was wäre eine Prämierung ohne Preise. Petra Weindl hat einen beachtlichen Präsenttisch gestaltet, der keinen Wunsch der Nachwuchsgartler offenließ. Wenngleich es auch mal kleine Krokodilstränen gab, wenn das vorausgesuchte Präsent schon weg war. Ersatz war aber gleich gefunden. Ein weiteres Highlight war der Basteltisch, den die Mamas liebevoll ausgestaltet und unterhalten haben. Für das leibliche Wohl war natürlich auch bestens gesorgt. Passend zum Motto gabs Suppe und andere Leckereien vom Kürbis.